ADHS oder ADS bei Kindern

Bei vielen Kindern, die unter einer schlechten Konzentration und einem enormen Bewegungsdrang leiden, liegt oftmals die Diagnose ADHS oder auch ADS nahe. Jedoch liegt man damit aber auch genauso oft falsch. Die meisten Probleme lassen sich mit einer qualitativen Ergotherapie zeitnah beheben. Einige Kinder sind lediglich unterfordert und drücken ihre Last beispielsweise durch das Stören im Unterricht aus. Sehr oft werden Eltern aufgrund dem Schulverhalten ihres Kindes zu einem Eltern-Lehrer Gespräch gebeten.

Die Krankheit *ADHS* bedeutet Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom und drückt sich in vielen unterschiedlichen Symptomen aus.

Hierzu gehören Folgende:

 

  • Aufmerksamkeitsstörung
  • Impulsivität
  • Hyperaktivität

 

  • Neben diesen 3 Hauptsymptomen, gibt es ca. 100 Nebensymptome!

ADHS erkennen:

Babys und Kleinkinder:

Schon bevor das Baby auf die Welt kommt, kann es sein, dass es sich im Bauch der Mutter bereits durch besonders viel Unruhe und Aktivität bemerkbar macht. Sobald die kleinen Lieblinge dann auf der Welt sind, entwickeln sie sich oftmals zu Schrei- oder Spuckkinder. Zudem sind Kleinkinder mit der Diagnose ADHS oft sehr risikofreudig, sie können Gefahren nur sehr schlecht einschätzen.

Kindergartenkinder:

Im Kindergarten sind ADHS Kinder leider meist Einzelgänger, sie werden ignoriert und integrieren sich sehr schlecht in die Gruppe. Sie sind unruhig und unkonzentriert. Vor allem das Aufräumen bringt eine große Hürde für ADHS Kinder mit sich. Es fällt ihnen ein neues Spielzeug in die Hände und schon sind sie abgelenkt und das Aufräummanöver ist dadurch beendet.

Schulkinder:

Sie werden oft als Klassenclown bezeichnet. Im Klassenzimmer für den Zeitraum einer Schulstunde still zu sitzen und sich zu konzentrieren, ist für ADHS Kinder nahezu unmöglich. Sie träumen entweder vor sich hin oder beginnen herum zu Zappeln. Zudem sind ADHS Kinder sehr impulsiv, ganz egal was ihnen gerade im Kopf herumschwirrt, sie rufen es einfach in die Klasse, weil sie nicht abwarten können.

Kinder mit der Diagnose ADHS verfügen häufig über eine hohe Intelligenz, jedoch leiden sie in der Schule trotzdem unter einer Lese-Rechtschreischwäche oder einer Dyskalkulie (Matheschwäche).

Teenager und Jugendliche:

Die impulsive Hyperaktivität lässt in diesem Alter meist nach, jedoch machen ihnen dafür Stimmungsschwankungen zu schaffen. Eben noch super gelaunt und glücklich, doch im nächsten Moment plötzlich depressiv und traurig. Diese Phasen treten ohne jeglichen Grund dafür auf. Sie sind auf der Suche nach ihren eigenen Grenzen und wollen alles austesten.

Wichtig:

Um eine gesicherte Diagnose zu erhalten, sollten Sie unbedingt einen Kinderarzt aufsuchen, der sich mit ADHS gut auskennt. Nicht jeder Kinderarzt verfügt über Kenntnisse dieser Krankheit.

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