Krippen- oder Tagesmuttereingewöhnung – so funktioniert es!



Babys die eine Tagesmutter oder eine Kinderkrippe besuchen, sind meistens noch sehr jung. Daher ist diese neue Lebenssituation sowohl für das Kind als auch für die Eltern eine große Herausforderung. Das Kind begibt sich in eine völlige neue und befremdliche Umgebung. Alles ist fremd für das Kind, die Räume, die Bezugspersonen, die Kinder und die Tagesabläufe. Ein Kind benötigt Zeit um sich an all die neuen Eindrücke zu gewöhnen!

Zeit geben und Geduld haben –  die beiden wichtigsten Punkte der Eingewöhnung:

Die Eltern sind die Schlüsselpersonen für diesen neuen Lebensabschnitt ihres Kindes. Sie sorgen dazu bei, dass die Eingewöhnung erfolgreich absolviert wird. Alle Kinder sind verschieden und daher braucht auch jedes Kind unterschiedlich lange für die Zeit der Eingewöhnung in die neue Umgebung. Es ist besonders wichtig, dass Sie Ihrem Liebling, die Zeit geben, die er benötigt. Ihr Kind bestimmt das Tempo dabei!

So klappt die Eingewöhnung:

Für ein Kind ist es sehr hilfreich, wenn es mit Mama oder Papa immer zur selben Zeit in die Kinderkrippe kommt. So erlebt es, nach dem Kommen, immer ähnliche oder gleiche Tagesabläufe wie beispielsweise das Frühstück oder der Morgenkreis. Da die ersten Eindrücke für Ihr Kind noch sehr anstrengend sind, sollte die tägliche Besuchszeit die 2 Stunden Grenze nicht überschreiten. Sehr wichtig ist dabei vor allem, in den ersten Tagen keine Trennungsversuche vorzunehmen, auch wenn es Ihrem Liebling vielleicht schon sehr gut in der Krippe gefällt. Ihr Kind sollte erst komplett ankommen und Sie dienen dabei als schützender Landeplatz zum Kuscheln und Ausruhen.

Die ersten Trennungsversuche:

Die ersten Versuche der Trennung sind für beide Parteien nicht sehr angenehm. Legen Sie vorab mit der Bezugserzieherin oder der Tagesmutter fest, wann es Zeit für den ersten Trennungsversuch ist. Meistens ist dies in etwa nach 3 bis 4 Besuchstagen der Fall. Der erste Trennungsversuch ist nur von sehr kurzer Dauer, jedoch wird dieser nach und nach gesteigert. Zu Beginn sind Sie immer in greifbarer Nähe auch wenn Ihr Kind Sie nicht sehen kann. Die Eingewöhnung kann am Freitag super klappen und plötzlich sieht es am Montag ganz anders aus, dann denken Sie bitte daran auch Rückschritte gehören zu einer erfolgreichen Eingewöhnung dazu.

 

Ein treuer Helfer – das geliebte Kuscheltier:

Kleine Kinder halten gerne an Dingen fest, die ihnen vertraut sind. Diese geben ihnen die gewünschte Sicherheit und sind die Voraussetzung für das Wagen neuer Erfahrungsbereiche. Um die Eingewöhnung gut zu meistern, helfen somit auch kleine, vertraute Dinge wie das geliebte Kuscheltier oder Schmusetuch.

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