Taschengeld für Kinder und Jugendliche

Das Taschengeld ist ein äußerst wichtiger Teil der Kindererziehung. Es hilft Kindern dabei, einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu erlernen. Damit wird sichergestellt, dass sich die Kinder in ihren Erwachsenenjahren in der Geschäftswelt zurechtfinden. Viele Eltern fragen sich immer wieder, wie viel Taschengeld sollten Sie ihrem Kind geben. Dabei kann die Taschengeldtabelle 2017 unterstützen. Die Taschengeldtabelle  wurde auf Grundlage einer Empfehlung des Jugendamt erstellt. Mittels dieser Taschengeldtabelle ist das Problem der Taschengeldhöhe ganz einfach lösbar. Die Taschengeldtabelle des Jugendamts richtet sich nach dem Kindesalter. Denn je älter ein Kind ist, desto mehr Taschengeld sollte es logischerweise auch erhalten. Denn mit zunehmenden Alter des Kindes, nehmen auch dessen Bedürfnisse  zu.

Taschengeldtabelle 2017 ist hilfreich für Eltern, aber…

finanzielle Rahmenbedingungen sollten beachtet werden

Je nach finanzieller Situation der Eltern, sowie der Anzahl der Kinder  in der Familie kann es durchaus sein, dass das Taschengeld unter Umständen niedriger ausfallen muss als in der Taschengeldtabelle empfohlen. In diesen Fällen ist es auf jeden Fall ratsam, dass Eltern mit ihrenKindern offen über das Thema Geld sprechen. Sie sollten die Taschengeldtabelle 2017 deshalb eher als Leitlinie sehen und nicht als feste Vorgabe. Ist die finanzielle Situation der Familie angespannt, sind Abweichungen von der Taschengeldtabelle nicht zu vermeiden.

Warum brauchen Kinder Taschengeld?

Taschengeld sollte nicht als Belohnung dienen. Vielmehr sollte es helfen einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu lernen. Das Taschengeld zu kürzen oder zu streichen, weil das Kind böse war, ist deshalb auch keine Option. Das Kind sollte mit seinem regelmäßigen Taschengeld rechnen können und selber entscheiden, wofür es diese ausgegeben möchte.

Diese Möglichkeiten und Erfahrungen sollten Eltern ihren Kindern ermöglichen. Auf diesem Weg lernen die Kinder, sich Geld einzuteilen und wichtige Anschaffungen von unwichtigen Wünschen zu unterscheiden, welche möglicherweise kaum einen Tag überdauern. Denn nicht jeder Wunsch ist finanzierbar. Der Nachwuchs lernt so auch mal zu warten. Idealerweise genau so lange, bis genug Geld zusammen gespart wurde, um sich einen großen Wunsch zu erfüllen. Junge Menschen, die das gelernt haben, werden in späteren Jahren besser mit Geld wirtschaften können und haben größere Chancen im Berufsleben, haben Forscher herausgefunden.

Was sind Jugendkonten oder Kinderkonten?

Grundsätzlich bieten die meisten Sparkassen und Banken Jugendkonten als Girokonto und Sparkonto an. Bereits ab sieben Jahren sind Girocards oder Kreditkarten auf Guthabenbasis für Minderjährige verfügbar. Der Unterschied zu einem klassischen Girokonto ist, dass bei Konten für Minderjährige die Erziehungsberechtigten besondere Befugnisse haben. Kosten und Grundgebühren für die Kontoführung gibt es hier nicht. Kontokarten werden bei einem Konto für Jugendliche normalerweise entgeltfrei vergeben.

 

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